Die Entscheidung liegt im Werkstoff

EMV-Filter von SMP für moderne SiC- und GaN-Anwendungen

Graben-Neudorf, April 2019. SMP Sintermetalle Prometheus GmbH & Co KG (SMP) stellt auf der PCIM 2019 in Nürnberg „All Mode“ EMV-Filter vor. Die All Mode-Filter haben eine hohe Frequenzstabilität. Die von SMP entwickelten Werkstoffe der Filter sind für Frequenzen bis in den Gigahertz-Bereich wirksam.


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Die All Mode-Konstruktion bedämpft...

...gleichzeitig sowohl Differential Mode- als auch Common Mode-Störungen. Die High Frequency Composite Materials (HFCM) von SMP erfüllen alle Anforderungen moderner SiC- und GaN-Anwendungen. Durch Kombination der HFCM- und All Mode-Technologie werden ca. 50 Prozent weniger Filterkomponenten im System benötigt, was z.B. einen Verzicht auf zusätzliche Common Mode-Drosseln oder -Filter bedeutet.

EMV-Filter reduzieren Störströme und Spannungsspitzen in Stromrichtersystemen, die durch parasitäre Effekte und taktende Elemente des Stromrichtersystems erzeugt werden. Hierbei spielt der Werkstoff eine entscheidende Rolle, wie Johannes Gemenetzis, Diplom-Ingenieur für Elektro- und Informationstechnik (M.Sc.) und Geschäftsführer von SMP, erklärt: „Ziel ist es, eine stabile Induktivität am Arbeitspunkt über das gesamte Frequenzspektrum zu erreichen, um die Bedämpfung der Störungen zu maximieren. Gegenüber Standardtechnologien mit Werkstoffen wie Ferrit, Elektroblechen und nanokristallinen Blechen weisen die All Mode EMV-Filter um bis zu 40 dB[µV] geringere Störpegel auf und sind bis zu 40 Prozent leichter.“


Aufgrund der magnetostriktionsfreien Materialien erzeugen die All Mode-Filter keine Geräusche. „Wir realisieren unsere EMV-Filter wegen der Induktivitätsstabilität mit kleinerer Induktivität, wodurch eine hohe Dynamik des Systems ermöglicht wird. Die Spannungsspitzen, die periodisch mit der Taktfrequenz des Umrichters auftreten, werden immens reduziert. Dies erhöht die Lebensdauer der Elektromotoren deutlich. Die sehr geringen Verluste der Werkstoffe verbessern zusätzlich den Wirkungsgrad des Gesamtsystems. Weiterhin sind weniger Filterkomponenten notwendig, wodurch das Volumen reduziert und die Wirtschaftlichkeit des leistungselektronischen Gesamtsystems deutlich erhöht wird. Die schnell schaltenden SiC- und GaN-Halbleiter stellen an die magnetischen Werkstoffe hohe Anforderungen. Die Entscheidung liegt im Werkstoff! Mit der Entwicklung und Herstellung unserer eigenen Materialien haben wir Lösungen für jede Anwendung.“
Das Familienunternehmen mit Sitz im badischen Graben-Neudorf ist auf die Entwicklung und Herstellung von Filtersystemen, induktiven Bauelementen und weichmagnetischen Formteilen spezialisiert. Das Spektrum der Bauelemente ist für Ströme von bis zu 2000 A, bei Spezialanwendungen bis zu 3000 A, und für Frequenzen bis in den Gigahertz-Bereich ausgelegt. Die Werkstoffe besitzen eine hohe Sättigungsinduktion von bis zu 2 Tesla. Die Bauelemente werden in Baugrößen von 19 mm bis 300 mm und einem Gewicht von 0,05 kg bis 130 kg realisiert. Die Filtersysteme und induktiven Bauelemente finden Einsatz in Leistungselektronik, Automatisierung und antriebstechnischen Anwendungen in Bereichen wie Elektromobilität, Bahn- und Schiffstechnik, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt und erneuerbare und konventionelle Energiegewinnung.



SMP auf der PCIM 2019:
Internationale Fachmesse für Leistungselektronik, Intelligente Antriebstechnik, Erneuerbare Energie und Energiemanagement, 7. bis 9. Mai 2019, Nürnberg: Halle 6 Stand 306

 

Kontakt:
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